Identität finden

Jakob und das Rote Buch

von Franz-Joseph Huainigg und Verena Hochleitner

Jakob wohnt bei seinen Pflegeeltern Anna und Bernd. Einmal im Monat trifft er seinen Sozialarbeiter Robin. Robin ist es auch, der Jakob ermuntert, sich auf die Suche nach seiner Herkunft zu machen – mit einem roten Buch, in dem er Erinnerungen und Fotos sammelt. Seite für Seite gewinnt Jakob seine Identität…

Das kleine Ich bin Ich

von Mira Lobe

Auf der bunten Blumenwiese geht ein kleines Tier spazieren. Es fühlt sich mit vielen anderen Tieren verwandt – obwohl es keinem gang gleicht. Es ist kein Pferd, keine Kuh, kein Vogel, kein Nilpferd – und langsam beginnt es an sich zu zweifeln. Aber dann erkennt das kleine Tier: Ich bin nicht irgendwer, ich bin ich.

Zuhause kann überall sein

von Irena Kobald und Freya Blackwood

In dem neuen Land kommt Wildfang alles fremd vor. Die Leute, die Sprache, sogar der Wind fühlt sich anders an. Die vertrauten Worte und Geräusche ihrer Heimat sind wie eine schützende Decke, in die sie sich am liebsten verkriechen möchte. Doch nach und nach webt sie sich aus den fremden Worten eine Decke, die sie wärmt und ihr bald ebenso vertraut ist, wie die alte.

Das Gesicht im Spiegel

von Renate Welsh

Laura geht es eigentlich richtig gut. Sie und ihr Bruder Boris führen mit ihren Eltern ein ganz normales Familienleben. Dass sie beide adoptiert sind, ist nun wirklich nichts Besonderes, das weiß Laura schon lange. Trotzdem ist in letzter Zeit irgendetwas anders. Der Gedanke an ihre leibliche Mutter, von der sie nur den Namen kennt, lässt sie nicht los. Weshalb hat diese Ursula Riedmüller sie damals weggegeben? Womöglich laufen sie sich eines Tages über den Weg ohne es zu ahnen! Laura nimmt allen Mut zusammen und schreibt ihr einen Brief.

Das Mädchen aus der Tonne

von Jacqueline Wilson

“Nicht viele Leute schaffen es am Tag ihrer Geburt auf die Titelseite einer Zeitung. Aber es werden auch nicht viele Leute wie Müll weggeworfen. Komische Wiege. Ein Pizza-Karton als Kissen, Zeitungen als Decke, zerknüllte Taschentücher, die als Matratze dienen. Was für eine Mutter wirft ihr eigenes Baby in eine Mülltonne?”

Die Karte, auf die April an jedem Geburtstag wartet, kommt nie: ein Lebenszeichen von ihrer Mutter. Als sie vierzehn wird, begibt sie sich auf eine ganz besondere Spurensuche.

Rabentochter

von Irma Krauß

Corinna weiß nicht, warum ihre leibliche Mutter sie verlassen hat. Nicht einmal, wie sie heißt. Sie weiß nur, dass sie blond war und hübsch und liebevoll. Und dass die Erinnerungen an sie viel zu tief in ihr sitzen, als dass sie eine Adoptivmutter akzeptieren könnte.
Irma Krauß entwickelt eine Geschichte, die einem den Atem nimmt. Wie einen Film setzt sie die Story eines Mädchens zusammen, das sich im Strudel extremer Gefühle seinen Weg sucht.

The great homeland journey (nur in englischer Sprache)

von Mary Juusela aus Schweden

Mary Juusela beschreibt in diesem Buch 5 Adoptivfamilien, die sich alle auf die Reise ins Geburtsland der Kinder begeben. Eine Familie adoptierte aus Südafrika. Mary lebte teilweise wochenlang direkt bei den Familien und begleitete sie über Jahre hinweg, um dieses Buch zu schreiben.

Mary war im Oktober 2015 in Wien und hat ein Seminar gehalten: Sollten Sie nach dem Lesen mit Mary in Kontakt treten wollen, freut sie sich über jede Nachricht, natürlich auch in Englisch, und beantwortet diese auch gerne! Ihr Email:

Hier der Link zum Buch – als E-book erhältlich.

Schere, Stein, Papier

Sophies Geschichte

von Patricia MacLachlan

Und dann fing sie eines Tages ganz plötzlich an, die Hände hinter ihrem Rücken zu halten und sie mit zwei gespreizten Fingern, als Fäuste oder flach ausgestreckt wieder hervorzuholen. “Schere, Stein, Papier”, sagte Papa leise. “Sophie hat gelernt. Sie weiß nicht, was es bedeutet, aber sie hat es gelernt.” Mama lächelte. “So ist das mit Kindern”, sagte Byrd. Sie hielt inne. “Später einmal wird sie sich an all das irgendwie erinnern…”

Das Haus mit dem blauen Dach

von Tineke Hendriks

Die meisten Menschen halten Jinta zunächst für eine Chinesin oder Japanerin. Als sich Richard, der Freund ihres Bruders, für sie interessiert, wird Jinta unsicher. Es ist nicht zu übersehen: sie sieht tatsächlich ganz anders aus als die anderen Mädchen, und sie fühlt sich auch ganz anders, nämlich fremd. Richard hat einen Stein ins Rollen gebracht: Jinta muss wissen, wer sie ist und woher sie kommt. Sie macht sich auf den schwierigen Weg, ihre leibliche Mutter zu finden. Wer ist diese Frau, die sie vor vielen Jahren in Südkorea im Haus mit dem blauen Dach zur Adoption freigegeben hat? Warum tat sie das? Und wie wird Jinta ihr jetzt begegnen?

Eine verhängnisvolle Suche

Eine Adoptierte auf der Suche nach ihren Wurzeln

von An Juli

Wie geht ein Mensch durchs Leben, der spürt, dass er eine Geschichte hat, die ihm unbekannt ist? Dass es Wurzeln gibt, die ihm genommen worden sind? Dass es ein Vorher gab, das im Nachher keine Rolle spielen soll? Er sucht so lange, bis er alle Puzzlestücke zusammen hat! An Juli wächst als Einzelkind in einer Adoptivfamilie auf. Als sie im frühen Kindesalter von ihrer Adoption erfährt, beginnt sie sich zum Leidwesen ihrer Adoptiveltern intensiv mit ihren Wurzeln auseinander zu setzen.