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meritus Unternehmenspreis 2011: Die Gewinner/innen

v.l.n.r.: Erich Neuwirth (TNT Express Austria/Human Resources Manager),
Eva Götz (Präsidentin der Queer Business Women),
Martha Schultz (Vizepräsidentin der WKÖ),
Helena Planicka (Geschäftsführerin von "Eltern für Kinder Österreich"; vorne),
Markus Knopp (Präsident der austrian gay professionals; hinten),
Brigitte Jank (Präsidentin der WK Wien),
Leopoldine Faber (Bank Austria/Head of Diversity Management)
Bildcredit: Gerhard Weinkirn
meritus Unternehmenspreis 2011: Die Gewinner/innen
Preisträger/innen Großunternehmen: Bank Austria und TNT Express +++ Preisträger KMU: Verein Eltern für Kinder Österreich +++ Verleihung durch Hundstorfer, Yilmaz und Schultz +++
Der meritus Unternehmenspreis 2011 ist vergeben! Bei einer feierlichen Gala in der WKÖ-Sky Lounge wurden am Donnerstag, 20. Oktober 2011, die Preisträger/innen bekannt gegeben: In der Kategorie Großunternehmen (über 250 Mitarbeiter/innen) sicherten sich gleich zwei Unternehmen die Auszeichnung: Die Bank Austria und der Express- und Logistikdienstleister TNT Express Austria liegen nach der Jury-Bewertung ex aequo auf dem ersten Platz. Der Verein „Eltern für Kinder Österreich“ siegte in der Kategorie Klein- und Mittelunternehmen (bis 250 Mitarbeiter/innen). Im Zentrum des meritus stehen Betriebe, die in ihrem Diversity-Management die Dimension „sexuelle Orientierung“ in besonderer Weise berücksichtigen. Die Initiator/innen des meritus sind die beiden Vereine Queer Business Women (QBW) und austrian gay professionals (agpro).
Die Gala
ORF-Moderatorin Eva Pölzl führte durch den Abend. WK Wien-Präsidentin Brigitte Jank sprach die einleitenden Worte. Die Preise wurden von Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der Wiener Gemeinderätin Nurten Yilmaz und Martha Schultz, Vizepräsidentin der WK Österreich, an Vertreter/innen der Unternehmen überreicht. Unter den Gästen befanden sich außerdem Tatjana Oppitz, Generaldirektorin von IBM Österreich, und Franz Josef Lackinger, Geschäftsführer des Bfi Wien.
Markus Knopp, Präsident der austrian gay professionals, betonte bei der Veranstaltung: „Die Preisträgerinnen und Preisträger des meritus 2011 zeigen: Es ist möglich, Gleichstellung umzusetzen. Aber noch immer sind fast die Hälfte der schwulen Männer und lesbischen Frauen nicht bereit, sich am Arbeitsplatz zu ihrer Homosexualität zu bekennen. Das führt zu Produktivitätsverlust und Unzufriedenheit.“ Eva Götz, Präsidentin der Queer Business Women, schloss an dieses Statement an und sagte: „Unser Ziel ist es nun, bis zur nächsten meritus-Ausschreibung im Jahr 2013 ein Klima zu schaffen, dass es mehr Menschen erlaubt, ihr Coming-out im beruflichen Umfeld zu wagen. Erst dann kann jeder Mensch frei, akzeptiert und gleichwertig sein Bestes am Arbeitsplatz geben.“
Die Auszeichnungen im Detail
TNT Express Austria und die Bank Austria teilen sich den ersten Platz am meritus 2011-Stockerl in der Kategorie Großunternehmen: Die Umsetzung konzernweiter Diversity Standards von TNT Express, einem global agierenden Express- und Logistikdienstleistungsunternehmen, umfasst u. a. ein Pride-Netzwerk, einen GLBT-Beauftragten und die intensive Auseinandersetzung mit CSR-Themen. Außerdem bietet die Organisation ihren Mitarbeiter/innen eine Vielzahl freiwilliger Sozialleistungen. Das Unternehmen hat erkannt, dass es einer breiten Verankerung in der Unternehmensspitze bedarf, um die globalen Anliegen von Diversity Managements lokal umsetzen zu können.
Die Bank Austria ist Teil der europäischen Finanzdienstleistungsholding Unicredit Group. Sowohl auf europäischer Vorstands- als auch auf österreichischer Geschäftsführungsebene ist das Commitment zur Gleichstellung schwuler Männer und lesbischer Frauen verankert. Neben vielen internen Aktivitäten und der Unterstützung externer Community-Projekte treibt die Organisation auch eine branchenweite Bewusstseinsbildung voran. Einfluss auf die Entscheidung der Jury nahm der Eindruck, dass die österreichische Organisation auch innerhalb ihrer internationalen Unternehmensstruktur eine Vorreiterrolle in Gleichstellungsfragen einnimmt.
Der Verein „Eltern für Kinder Österreich“ ist Preisträger in der Kategorie Klein- und Mittelbetriebe: Ein Teil der Mitarbeiter/innen sind homosexuellen Pflegeeltern. Es gibt verschiedene strukturelle Tools, wie etwa eine personenzentrierte Gruppe für schwul-lesbische Pflegeeltern. Eine Vielzahl freiwilliger Sozialleistungen – auch für lesbische und schwule Mitarbeiter/innen – ist selbstverständlich für die Organisation. Der Verein arbeitet nach innen und nach außen – beispielsweise mit entsprechenden Werbesujets – vorbildlich im Sinne des Diversity Management.
Infos zu Haiti
Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti und der Berichterstattung über Kinder, die nun auf sich gestellt sind, steigen – auch in Österreich - die Nachfragen nach Adoptionen aus Haiti.
- Haiti war bereits vor dem Erdbeben ein armes Land mit vielen verlassenen Kindern.
- In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Adoptionen nach Europa, kaum jedoch nach Österreich
- Haiti hat die „Haager Konvention“, die die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption regelt, nicht unterzeichnet.
- Eine internationale Adoption erfordert eine gründliche Vorbereitung der werdenden Adoptiveltern.
- Eine internationale Adoption erfordert eine Vielzahl an Dokumenten sowohl der werdenden Adoptiveltern als auch des zur Adoption freigegebenen Kindes.
- Eine internationale Adoption erfordert einen komplexen Verwaltungsablauf, es sind Heime, Ämter, Gerichte, Botschaften, Notare,… eingebunden.
- Ziel dieser Vorkehrungen ist die Sicherstellung der Rechte des Kindes. Es soll sichergestellt werden, dass das Kind keine Angehörigen hat, die es im Heimatland versorgen können, dass es von seinen Eltern zur Adoption freigegeben wurde und nicht durch Kinderhandel zur Adoption gelangt ist.
- Staaten in einer akuten Krisensituation können die dazu notwendige Prüfarbeit nicht leisten. Sie haben keine Infrastruktur; Behörden existieren zum Teil nicht mehr, Mitarbeiter sind umgekommen, Unterlagen verschüttet.
- Viele Kinder in den haitianischen Heimen sind keine Waisen und sind nicht zur Adoption freigegeben. Sie lebten dort auch schon vor der Katastrophe, um Nahrung zu bekommen.
- Andere Kinder wurden durch das Erdbeben von ihren Angehörigen getrennt, sind aber nicht notwendigerweise auch Waisen oder zur Adoption freigegeben.
- Es ist vorrangig, den Menschen im Land Zeit zu geben, um Kinder und Eltern, die durch das Erdbeben getrennt wurden, wieder zusammenzubringen.
Eltern für Kinder Österreich befürwortet daher zum derzeitigen Zeitpunkt keine Adoptionen aus Haiti.
Wenn Sie etwas für die Kinder in Haiti tun wollen, bitte übernehmen Sie eine Patenschaft!
Wenn Sie sich für eine Patenschaft in Haiti interessieren,
wenden Sie sich bitte an den Verein "Unsere kleinen Brüder und Schwestern", www.nphamigos.at
Link zu Zeitungsberichten zum Thema:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2355830_0_9223_-haiti-hilfsorganisationen-warnen-vor-kinderhaendlern.html
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/geld-und-leben-das-sozialmagazin/haiti-sozialmagazin-kinder-adoptionen-ID1264418319705.xml
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5167806,00.html
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Interview bei Barbara Stöckl

Die Geschäftsführerin von Eltern für Kinder Helena Planicka war bei Barbara Stöckl zu Gast.
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JOBS
Wir suchen Sie als Tagesmutter und Tagesvater!
- Haben Sie Freude an Kindern?
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- Arbeiten Sie gerne selbständig auch bei sich zuhause?
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Dann sind Sie bei uns richtig!
Der Beruf Tagesmutter/-vater lässt sich optimal mit den eigenen familiären Notwendigkeiten vereinbaren. Als Tagesmutter können Sie bei Ihren eigenen Kindern zuhause sein und dennoch eine professionelle Tätigkeit ausüben. Sie erhalten damit auch Ihre individuelle wirtschaftliche Unabhängigkeit und erwerben eigene Pensionsjahre.
Eltern für Kinder Österreich bietet seinen Tagesmüttern/-vätern
- eine Anstellung als Vollzeitkraft
- die Vermittlung von Tageskindern
- fachliche und organisatorische Betreuung durch Sozialarbeiterinnen
- regelmäßigen Erfahrungsaustausch in der Gruppe
- kostenlose Fortbildung und Supervision
- alle finanziellen Abwicklungen mit den Eltern durch den Verein
Wir suchen laufend Tagesmütter und –väter in allen Wiener Bezirken.
Finden Sie die notwendigen Voraussetzungen auf der Internet-Seite der MAG 11.
http://www.wien.gv.at/amtshelfer/gesellschaft-soziales/magelf/bewilligungsverfahren/tagesmutter-tagesvater.html
Bitte mailen Sie uns Ihre Bewerbung - Motivationsschreiben, Lebenslauf mit möglichem Beginndatum! (Versenden auch per Post möglich)
mail:b.meisterl@efk.at
Informationen zum nächsten Ausbildungskurs finden Sie unter:
http://www.kinderdrehscheibe.at/aktuell/naechste_tagesmutter_-vater_grundausbildung/nid3
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Eltern für Kinder Österreich
1160 Wien, Ottakringer Str. 217-221/2/R2
Tel.: 368 71 91
mail:b.meisterl@efk.at
Sie sind bei uns herzlich willkommen!
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Hilfe für Pflegekinder durch Reittherapie
Mit der Aktion "Reittherapie für Pflegekinder" möchten wir Mädchen und Buben, die in Pflegefamilien aufwachsen, eine wirksame Therapieform anbieten. Mit einem speziell ausgebildeten Pferd und einer erfahrenen Therapeutin bearbeiten Pflegekinder ihre schwierige Vergangenheit, gewinnen wieder Vertrauen und Selbstbewusstsein.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
"Eltern für Kinder Österreich"
Kontonummer: 40177889900
Volksbank Wien , BLZ : 43000
Kennwort: Reittherapie
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